4 Minuten

Vier Sekunden einatmen, halten, vier Sekunden ausatmen, halten. Ein einfaches Muster, das dein Atem sofort mitgeht — und dein Körper reagiert darauf.

Unter Anspannung wird der Atem flach und schnell. Dein System liest das als Gefahr und hält den Stresszustand aufrecht. Wenn du den Atem verlangsamst und gleichmäßig führst, bekommt es die gegenteilige Information: Es ist nichts los, du kannst runterfahren.

Nimm dir diese vier Minuten, wenn es eng wird — vor einem Gespräch, mitten im Tag, oder abends, wenn die Anspannung nicht nachlässt.

Was du brauchst: einen Platz zum Sitzen und vier ungestörte Minuten.

Bitte beachte: Diese Übung ist ein Angebot zur Selbstregulation, keine medizinische oder therapeutische Behandlung. Wenn Ängste dich häufig oder stark begleiten, sprich bitte mit deiner Ärztin oder einer Psychotherapeutin. Bei Atemwegserkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder in der Schwangerschaft lass das Anhalten des Atems weg und atme einfach ruhig weiter. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung.